[opengeodb] OpenGeoDB unterstützen

Stephan Schuster stephan at webdesign-schuster.de
Son Okt 15 12:22:53 CEST 2006


On Sat, 14 Oct 2006 09:21:29 +0200, Martin Brenda wrote:

>> Autsch, jetzt habe ich mal JS auf maximal zulaessig erweitert.
>
>Wieso Autsch?! Das ist eine ganz normale DHTML-Anwendung, wie es sie immer 
>mehr im Netz gibt. Ohne JavaScript kommt man demnächst sowieso nicht mehr 
>weit, AJAX sei dank.

Ich finde AJAX zwar eine durchaus positive Entwicklung mit viel Potential,
allerdings sollte das immer eine Erweiterung der Funktionalität mit
zusätzlichen Möglichkeiten darstellen und nicht die normale Benutzung
erschweren. Trotz wachsender Verbreitung heisst das eben nicht, dass es
überall verfügbar ist (wie Du ja grade sehen konntest). DHMTL-Menüs sollten
zumindest durch eine alternative Menüstruktur in einem <noscript>-Tag
ergänzt werden.

>[...]
>
>> Ein Anfang ist als gemacht...
>
>Hier scheint echt ein Mißverständins vorzuliegen. Ich hatte geschrieben "dann 
>mache ich mal den ersten Schritt" und nicht "hier habt ihr das fertige 
>System". Ich wollte dadurch den Ansatz zeigen, wie eine Lösung von mir 
>aussehen könnte um die Diskussion über die Verwendbarkeit für OpenGeoDB 
>anzuregen. Das die meisten Dinge noch nicht funktionieren weiß ich selbst. 
>Das war auch nicht Sinn dieser "Demo". Wozu soll ich eine Unmenge an Zeit 
>investieren, wenn es dann am Ende heißt das passt uns nicht. Auf blöde 
>Kommentare und Gemeckere kann ich verzichten!

Blöde Kommentare und Gemeckere konnte ich auch nicht sehen, "Ein Anfang ist
als(o) gemacht..." würde ich auch eher anders interpretieren. Generell
sollte man bei non-verbaler Kommunikation vorsichtig sein bei der
Interpretation, vieles empfindet man anders als es gemeint war.

Zur Sache:
Ich verwende bei meinen Kunden ebenfalls ein selbstentwickeltes CMS und
kann gut verstehen, dass Du den Quelltext nicht offenlegen willst/kannst,
das würde ich genauso handhaben. Allerdings finde ich es ungünstig die
Verwaltung der Admin-Oberfläche auf einem solchen System aufzubauen. Auch
wenn Du das geo-Modul unter LGPL stellen willst: Zur Weiterentwicklung wäre
eine exakte Schnittstellen-Dokumentation der Basis-Module erforderlich
(Welche Funktionen, Klassen, Methoden, welche Parameter etc.) Niemand
könnte diese Module bei Bedarf erweitern. Kann ich diese Module auf meinem
Server installieren? Da es anscheinend PHP-Module sind hätte ich damit ja
Zugriff auf den Quelltext (es sei denn Du verwendest einen Obfuscator wie
Zend Guard). 

Meiner Ansicht nach sollte die Oberfläche genauso transparent sein wie die
OpenGeoDB selbst und die Daten auf einem für mehrere Personen zugänglichen
zentralen Server liegen. Hier könnte man vielleicht auf das Angebot von
Heise zurückkommen. Oder einfach die bestehende Seite von OpenGeoDB (Manuel
Hoppe?) weiterverwenden und die neuen Bereiche einbinden. Ist vielleicht
auch nicht verkehrt, wenn man die Daten direkt bei OpenGeoDB herunterladen
kann.

Da das größte Problem bei allen in Frage kommenden "Mitarbeitern" die Zeit
zu sein scheint, sollte man meiner Meinung nach nicht darauf warten, dass
einer das ganze fertig macht und zur Verfügung stellt. Ich würde sowas auch
gerne machen, aber realistisch sehe ich nicht dass ich damit in absehbarer
Zeit fertig würde.

Aber man könnte einen Programmier-Standard erstellen, wie z.B. bei
osCommerce (www.osCommerce.com, im Download-ZIP die Datei STANDARD) in dem
grundlegende Regeln für die Programmierung festgelegt werden. Damit ist
gesichert, dass jeder den Quellcode entsprechend erweitern kann und das
ganze System einheitlich bleibt.

Danach sollte eine Aufstellung der zu erstellenden Teile der Oberfläche mit
benötigten Dateien, Klassen und Funktionen inklusive Argumenten und
Rückgabewerten erstellt werden. Aufgrund der hohen Verbreitung würde ich
auf PHP setzen. Ich denke in diesem Bereich gibt es hier einige Leute  mit
entsprechenden Kompetenzen (und da meine ich auch Dich) die vielleicht hin
und wieder ein kleines Stück der Arbeit erledigen können.

Beides könnte man dann auf der OpenGeoDB-Seite/GisWiki als Aufruf zur
Mitarbeit veröffentlichen. Damit wäre dann auch sichergestellt, dass die
schon geleistete Arbeit nicht umsonst war, wenn einer der Beteiligten nicht
mehr weitermachen kann / will.

Für den Anfang würde ich vorschlagen, vier Seiten zu erstellen:

- Die Standard-Seite zum Suchen von Einträgen (die Ortssuche OpenGeoDB)
- eine Seite zur Eingabe von Korrekturen bzw. Neueinträgen 
- eine passwortgeschützte Administrations-Seite unter der einerseits 
  die entsprechenden Einträge nach Prüfung freigeschaltet werden, und 
  andererseits die verschiedenen Datenbank-Exporte erstellt werden.
- Ein Download-Bereich für die Export-Formate.

Falls es hier mehrere Leute gibt, die sich vorstellen könnten dazu etwas
beizutragen, kann man sich ja überlegen, wie die weitere Kommunikation
ablaufen soll.

Stephan