[opengeodb] Postleitzahlen f ü r Deutschland unvollst ä ndig

Tobias Wendorff tobwen at gmx.de
Fre Apr 13 19:04:41 CEST 2007


Hallo Roland,

Jungnickel, Roland (Avnet) wrote:
> Wenn er die Liste aus einer Datenbank hat, für welche er den
> Verwendungszweck bestimmen darf dann kann er diese Daten auch
> einbringen.

Ja, sobald er den Verwendungszweck bestimmen darf, habe ich ja
auch nichts dagegen. Aber wenn ich die Datenbank z.B. bei einem
Drittanbieter gekauft habe und die Lizenz sich nur auf eine
Person beschränkt, dann darf ich sie nicht einfach in die OpenGeoDB
eintippen. Eine Privatkopie ist das dann nämlich nicht mehr.

> Ich habe derzeit eine größere Datenvalidierung vor mir und wollte
> dazu OpenGeoDB nutzen. Das Problem ist z.B. dass viele Firmen eigene
> PLZ für Ihre Postfächer haben, welche man nicht in OpenGeoDB findet.
> Da ich hier von etwa 300k Kunden allein in DE spreche die ich
> validieren will kann ich logischer weise hergehen und die Fehlenden
> an diese Liste schicken, sofern meine Firma zustimmt. Jedoch kann ich
> wohl kaum garantieren dass diese dann auch richtig sind....

Wenn Du diese in Selbstleistung erhebst und eintippst, liegt das
Urheberrecht ja bei Dir. Das ist natürlich die beste Variante.

Ich bin Raumplaner und viele Verkehrsvereine erzeugen aus Luftbildern
eigene, neue Karten anstatt das Ausgangsmaterial des LVermA zu
nutzen. So haben sie keine Probleme mit Copyright & Co.

Es klingt vielleicht spießig, aber ich schreibe für meine Karten
und Datenbanken immer die genaue Quelle aller Informationen auf.
Heutzutage wird das Urheberrecht immer wichtiger, da alles immer
schneller zu kopieren ist und gerade da ist sowas wichtig.

Vielleicht können wir ja sowas wie eine History erzeugen, wo man
neben den neuen Postleitzahlen auch angibt, wo man sie her hat.
So könnte man zukünftige Problem aus dem Weg gehen.

Das Problem hat Wikipedia ja heute: An unserer Hochschule ist sie
als Quelle nicht zugelassen. Selbst Wikipedia hat den Missstand
schon bemerkt.

Grüße
Tobias