[opengeodb] Aufregung in der Liste

Lucas Mengel froschpopo at gmx.de
Sam Dez 8 07:33:35 CET 2007


Lieber Georg,

ich würde mich sehr freuen in Zukunft aktiver mitwirken zu können.
Ich werde meinen Teil dazu beitragen.
Ich möchte jedoch meine Kraft und Energie in Dinge investieren, die sich 
nicht immer weiter von mir
distanzieren und die ich aufgrund dieser Tatsache vielleicht selbst bald 
nicht mehr verstehen werde.
Für mich war opengeodb bisher eine Bibliothek die mir Daten zur 
Verfügung stellte.
Diese Bibliothek entwickelt sich aber immer weiter zu einem 
Hightech-Gebilde!

Übrigens: Der moderne Opa pflegt Datenbanken über Schmetterlinge, 
Pflangen und Städte.
Wenn mein Opa an meiner Stelle wäre, würde er jetzt eine Datenbank 
erstellen, die Informationen
über die openGeoDB enthält.

Liebe Grüße,
Lucas


Georg V. schrieb:
> Also, ich habe hier innerhalb von kürzester Zeit 34 ungelesene Mails auf der
> Liste. Inhaltlich gemischt mit Aufregungen über Datenfehler, Aussagen über
> Datenstrukturen und Diskussionen über Weiterpflege sowie schärfer werdenen
> Formulierungen.
>
> Was die OpenGeoDB war (und hoffentlich auch noch ist) ist eine freie(*)
> Datenbank über Hierarchien (politische und postalische) Strukturen mit einer
> zeitlichen Dimension. Angeboten wurde sie in drei Lieferformen (Postgres,
> MySQL und Textfiles; die Aufsplittungen zur einfachen Beladung in einem
> gehosteten Server nicht mitgerechnet).
>
> Hierarchien abzufragen ist -egal welches Datenmodell und Datenhaltung man
> wählt- komplex. Einige brauchen drei Abfragen, die anderen nutzen ein Wissen
> über die Struktur von Gemeindeschlüsseln (was aber vorraussetzt, das diese
> Daten immer gepflegt sind).
>
> Wenn sich einer die Mühe macht, das Thema für seine Zwecke voran zutreiben,
> ist es lobenswert, aber man muss sich auch fragen, ob die Gründe passen.
> Strassen (mathematisch gesehen Linien) passen nun mal schlecht zu
> Bundesländer und Orten (Flächen bzw. Punkte), auch wenn sie beide nur im 2
> dimensionalen Raum betrachtet werden.
>
> Das Datenmodell zu ändern und dabei Informationen (nicht nur über die
> Zeitachse) bereitwillig wegzuwerfen, kann und darf ebenfalls zu Recht
> kritisiert werden. Wie jeder damit umgeht, ist seine persönliche Sache. 
> Man kann 
> * versuchen seine Software anzupassen, 
> * beim alten Datenmodell verbleiben oder
> * konstruktive(!) Vorschläge für Verbesserung einbringen.
> Alternativen wie Aufbau eines Pflegetools auf MySQL-Basis entfallen, da man
> dann nur eine Paralleldatenhaltung erzeugen würde. 
>
> Ich persönlich werde in der nächsten Zeit mal eine Idee zu Wiederherstellung
> der Hierarchie prüfen und sie bei bestandenen Test entsprechend
> kommunizieren. Des weiteren werden ich auf meine lokalen Server mit dem
> Thema Differenzlieferungen beschäftigen. Für die Liste würde ich mir
> wünschen, dass wir ebenfalls wieder zu einer sachlichen Diskussion zur
> möglichen Weiterentwicklung 
> * binden wir Umriss-Informationen (s. Mail von Tobias Wendorff)
> * weitere geografische Länder (s. Wikipedia)
> * weitere politische Strukturen (z.B. die EU)
> und den möglichen Lösungen kommen!
>
> Und eventuell kann sich eine(r) auch um das Thema FAQ/Wiki kümmern, damit
> die Liste nicht zur persönlichen Fragestunde verkommt.
>
> Mit freundlichen Grüßen       Georg V. 
>
>
> (*) Bitte erspart uns die Diskussion, unter welchem Lizenzmodell die
> OpenGeoDB jetzt genau steht, sie ist im Archiv nachzulesen.
>
>