[opengeodb] Problematik beim Einzeichnen von Punkten auf einer Karte

Martin Trautmann traut at gmx.de
Die Mar 4 08:22:49 CET 2008


Jan-Simon Winkelmann wrote:

> Da ich aber sowieso anderes Kartenmaterial nutzen muss das besser an
> eines meiner Website-Designs angepasst ist stellt sich f=FCr mich die
> Frage wie ich die ben=F6tigten Werte selbst berechnen kann. Sinnvolle
> Informationen dazu hab ich leider nirgends gefunden. Hat da jemand eine
> Quelle?

Am einfachsten kannst du vorgehen, wenn du deine Kartengrundlage selbst 
erstellst - so weisst du, dass unter der Annahme korrekter 
Grenzverlaufs-Koordinaten auch die von dir hinzugefügten Punkte nach 
genau der gleichen Projektion erfolgen und dass die (rechteckigen) 
Bildgrenzen auf exakt von dir vorgegebenen Koordinaten erfolgen.

Beispielsweise habe ich 
http://fa-technik.adfc.de/code/Codier-Anbieter.png auf diese Art 
erstellt: hier wurden Einzelpunkte des Grenzverlaufs als 
Hintergrundkarte erstellt. Leider liegen mir keine entsprechenden 
Grenzen der Bundesländer vor.

Diese Karte habe ich händisch nachbearbeitet, um die Grenzpixel 
lückenlos zu schliessen und Artefakte mit zu dicken Konturen zu korrigieren.

Das ganze wurde als reine ASCII-Grafik aus einer Datenbank heraus 
erstellt (fixed width font, 2 pixel font size), weil dort keine besseren 
Methoden existieren.

Leistungsfähiger ist das Zeichnen der Grenzen als echte Polygone - damit 
lässt sich auch dynamisch hineinzoomen. Sieh dir beispielsweise 
openstreetmap.org an, um einen Eindruck von aktuelleren Möglichkeiten zu 
bekommen.

Für deine Zwecke solltest du herumexperimentieren, ob du für das 
vorliegende Kartenmaterial die Randkoordinaten genauer bestimmen kannst 
- eigentlich gehören die unmittelbar in die zugehörige Doku. Letzendlich 
ausschlaggebend ist das Projektionsverfahren - wenn die Karte hier 
anders arbeitet als du mit deinem Ansatz, dann kann das nur sehr grob 
zusammenpassen.

Schönen Gruß
Martin