[opengeodb] Teilprojekt verwendbare Daten

Peter Wendorff wendorff at uni-paderborn.de
Mon Mar 17 18:42:45 CET 2008


Hallo Andreas, Hallo Liste.
Andreas Müller schrieb:
>> Wer eine fertige Web-Anwendung will, der möge sich diese irgendwo 
>> besorgen. Vielleicht könnte opengeodb auch dies bieten - aber 
>> nicht von 
>> mir. Wer das haben will, soll sich eine fertige Web-Anwendung kaufen.
>>     
> Es hat ja keiner von dir verlangt die Daten anders bereitzustellen. Du wirs
> aber zugeben müssen das die Hauptprobleme hier dadurch entstehen das es
> extreme Verständnisprobleme und technische Unfähigkeiten der Anwender der
> Daten gibt. 
Hier ist das meiner Meinung nach eigentliche Missverständnis.
Die  OpenGeoDB ist eben KEINE Web- oder sonstige -Anwendung, sondern 
eine Sammlung von Daten.
Ein Anwender der OpenGeoDB muss sich eben mit der Struktur der Daten 
beschäftigen, da führt kein Weg daran vorbei.
Da diese Anwender dann aber eben auch im Normalfall Programmierer sind, 
kann man ihnen an einigen Stellen dies meiner Meinung nach auch zumuten.
Technisches Unverständnis wird in der Mailingliste oft behoben oder 
vermindert, wer dazu zu blöd ist, soll sich fragen, ob er als 
Programmierer taugt - oder ob er/sie/es eben doch lieber bei irgendeinem 
Anbieter eine fertige Lösung kauft - die ja übrigens zudem auf der 
opengeodb basieren darf, da die Lizenz entsprechend frei ist, wenn ich 
mich grade nicht irre.
> Nur das führt eben nicht dazu das diese sich zu helfen lernen -
> nein die werfen das Handtuch und kaufen sich eben irgendwo anders Daten die
> so aufbereitet sind wie sie sie in etwa brauchen.
Klar - Geld hilft immer bei mangelnder Bildung und mangelndem Einsatz - 
man kann damit etwas dagegen tun oder die Auswirkung eliminieren, indem 
man einkaufen geht - irgendeinen Grund muss die Shopping-Manie der 12 
bis 17-jährigen (keine harte Grenze, nagelt mich darauf nicht fest!) 
Mädchen in Deutschland ja haben.
> In deren Augen ist
> opengeodb dann "scheisse" und ein "saustall" weil es für sie nahezu
> unmöglich ist mit den Daten direkt sinnvoll zu arbeiten. Nur wenn das so
> weitergeht ist bald niemand mehr da der die Daten verwendet - und für wen
> macht man sich dann die Arbeit. Nur wenn die Daten auch (parallel!) in von
> den einfachen Anwendern leicht verwendbarer Form zur Verfügung gestellt
> werden (und ich sage NICHT das du das machen sollst - du sollst mal schön
> dich um die Daten kümmern wie heute) werden die Daten auch von einer
> bereiten Masse akzeptiert und verwendet!
>   
Das sollten parallele Projekte wie zum Beispiel die GeoClass erledigen, 
das hat nur am Rande mit der OpenGeoDB und definitiv nichts mehr mit 
Martin zu tun (es sei denn, es tritt der unwahrscheinliche Fall ein, 
dass der sich da einklinken will).
An dieser Stelle kann man dann auch überlegen, welche Formate dazu 
sinnvoll sind, dann gehört zu der entsprechenden Schnittstelle (ob 
Klasse, "einfaches" Export-Script oder was auch immer) auch eine 
entsprechende Schnittstelle für die Daten, so dass man eben entweder die 
releases von Martin direkt verwenden kann sie sich über Import-Scripte 
importieren lassen.

Gruß
Peter Wendorff