[opengeodb] St. Ingbert heißt nun mal nicht Sankt Ingbert
Robert Böck
robert.boeck at googlemail.com
Mon Mar 24 14:59:57 CET 2008
Martin Trautmann wrote:
> Robert Böck wrote:
[Typographie]
>> und die sagt nun mal, dass nach einem Punkt ein
>> Leerzeichen zu folgen hat. (Klar, es gibt da auch Ausnahmen, z. B. bei
>> Zahlen.)
>
> Nein, typografisch kommt kein einfaches Leerzeichen, sondern ein
> geschütztes, schmaleres Leerzeichen,
Bei Proportionalschriften, wohlgemerkt.
> das aber nicht in ASCII enthalten ist.
Genau. Und deswegen bleibt nichts anderes übrig, als ein einfaches
Leerzeichen zu nutzen. Stefan hat noch die DIN 5008 ins Spiel gebracht,
da steht auch drin, dass zwischen mehreren angekürzten Worten ein
Leerschritt zu stehen hat.
>> Es greift leider mehr und mehr die Unsitte um sich, solche Abkürzungen
>> wie "z. B.", "u. a.", etc. ohne Leerzeichen zu schreiben. Auch das ist
>> falsch.
>
> Falsch, aber praxistauglicher. Setzt du normgerecht Trenn-, Binde- und
> Gedankenstriche?
Ja, natürlich, d. h. soweit es der verwendete Zeichensatz eben zulässt.
> Ich selbst schreibe z.B. oft ein Leerzeichen vor / nach
> Schrägstrichen, um den Zeilenumbruch und copy/paste bei
> Endloswörtern/Zusatz besser hinzubekommen.
>
> Ob dir das nun ein Greuel oder ein Gräuel ist, das ist mir egal -
> Sprache und Schrift entwickelt sich weiter.
Es ist aber ein Unterschied, ob sie sich "amtlich" weiterentwickelt
(Stichwort Rechtschreibreform) oder ob jemand willkürlich und
absichtlich gegen Regeln und Normen verstößt.
>>> Das mag erklären, warum ich gleich "Bad Homburg vor der Höhe" als
>>> Langform ausschreibe.
>>
>> Dann ist es aber auch nicht "amtlich". ;-)
>
> Ich stelle ja auch keine amtlichen Informationen bereit, sondern
> redaktionell aufbereitete ;-)
Gerade dann erscheint es mir aber angebracht, sich an die üblichen
Normen und Regeln zu halten. :-)
cu, Robo :)